Anett Frontzek

Ein immaterieller Vorschlag auf Weiss zu wandeln, 33 geschnitten Skitourenkarten der Schweiz, 498 x 730 cm Foto: Juergen Spiler
Prättigau 248/1979/1, Papierschnitt, 2018, 80 x 60 cm
mustergültig & parkettsicher, Ein periodisches & aperiodisches Spiel mit Licht & Schatten,Rhythmus & Struktur in 3 farbigen Stahlschnitten, Kunst am Bau für den Neubau des Technologie- und Bildungszentrums der Handwerkskammer, Köln 2015
Ansteuerung von Wismar, 1641D, Detail

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geb. 1965, lebt und arbeitet in Dortmund
                             

Studium

     Studium der Freien Kunst mit Schwerpunkt Keramik an der Kunsthochschule Kassel (1988-1994)
                             

Berufliche Erfahrungen
(Auswahl) 

     Von 1997–2005 Lehraufträge für Gestaltung im FB Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung, Universität Kassel.  
     2014/2015, Lehrauftrag für Theorie und Praxis räumlicher Gestaltung im FB Designpädagogik der Universität Vechta.
     Von 2000-2008 Mitglied der Initiative Kasseler Atelier- und Ausstellungshaus (kaa), Organisation mehrerer Ausstellungen im Südflügel des KulturBahnhof Kassel. Seit 2011 Konzeption mehrerer internationaler Gruppenausstellungen im Künstlerhaus Dortmund.
     Mitarbeit im Vorstand des Künstlerhauses (2012-2014) seit 2013 zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
     Seit 2018 Mentorin im Programm Mentoring KUNST, Frauenbildungsnetz Mecklenburg-Vorpommern e.V.
     Seit 2009 Mitglied im Deutschen Künstlerbund


Einzelausstellungen, bzw.
Projekte (Auswahl)

     Ostseeklang, Konstmuseet Museum Visby, Gotland/SE, (2018)
     Ein Meer von Bergen. Abstraktionen geographischer Realität, Dortmunder U, (2015)
    Ein dunkler Reisender auf den Tiefen der Nacht, Installation für blowin´ free, Emscherkunst, (2013)

Künstlerische Ausrichtung

     Zeichnung
     Papierschnitt
     Installation
     Kunst am Bau
     Künstlerbuch

                     

Statement

     In ihren Arbeiten untersucht Anett Frontzek urbane, architektonische, geologische oder soziologische Strukturen mit den Medien der Zeichnung, des Papierschnittes und in Installationen. Zerlegt, analysiert, neu kombiniert und in Beziehungen gesetzt, wachsen daraus andere Systeme und Strukturen, bilden veränderte Faktoren eine neue Realität. Die Untersuchungen beziehen sich auf reale Gegebenheiten, entstehen unter dem Einfluss des Ortes und der vor Ort geführten Recherche. Für die Visualisierung immaterieller Erscheinungen der realen Welt, bilden oftmals kartographische Quellen das Ausgangsmaterial. Wissenschaftliches oder statistisches Material kennzeichnet den Ausgangspunkt thematischer Fragestellungen und kann als datengebende Basis für Zeichnungen dienen.
     Künstlerbücher begleiten viele Projekte als eigenständige Arbeiten.
     Bei Kunst am Bau Projekten gilt Anett Frontzeks Interesse der Entwicklung künstlerischer Konzepte, die sie individuell in Maßstab und Thematik für einen Ort und Nutzer konzipiert.

www.anettfrontzek.de

 

                   

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