13. September 2019Comments are off for this post.

Drei Fragen an: Stefanie Klingemann

Was war deine Motivation, Mentorin zu werden?

Das Teilen von Erfahrungswissen macht Freude und Sinn. In Leben und Arbeit hatte ich öfter mal das Glück einer Mentorin, einem Mentor zu begegnen, ob das nun in der Schule war, oder in der Nachbarschaft, beim ersten Nebenjob, in Freundshcfaten ohnehin, im Studium, wo auch immer. Ein Gegenüber, das seine Erfahrungen, Geschichten, gar Weisheiten teilt, sodass ich als Zuhörerin hiervon profitieren kann, zählt zu den prägenden Begegnungen im Leben, von denen ich gerne zehre.

Mir bleibt nicht erspart, meine eigenen Erfahrungen zu machen, aber ich profitiere in dem Maße, da ich auf den Erfahrungswert - eben das, was mir mein Gegenüber freundlicherweise mit auf dem Weg gab – zurückgreifen kann. Ich denke daran wenn es notwendig ist und habe es zur Verfügung bei der ein oder anderen Hausforderung. Dieses Werkzeug kann mir helfen meinen Weg noch präziser, wenn gewünscht gar zügiger,  in jedem Fall kraftvoller zu gehen.

Darin liegt für mich der Sinn des Teilens von Erfahrungen. Ich finde es klasse, dass das LaB K diese alte Kulturtechnik, diese Tradition für junge KünstlerInnen erfahrbar macht.

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13. September 2019Comments are off for this post.

Die Mentorin Brigitta Heidtmann im SG1 Duisburg

5. September 2019Comments are off for this post.

Die Jury hat getagt!

Am 29. August tagte die Jury des Kunstmentorats NRW, um die Bewerbungen zum Programm zu begutachten und zu besprechen. Zur Runde gehörten Dr. Marcel Schumacher (Kunsthaus NRW), Ruth Schiffer (Ministerium für Kultur und Wissenschaft), Prof. Ubbo Kügler (HfG Iserlohn), Prof. Katja Pfeiffer (Bergische Universität Wuppertal) und Prof. Uschi Huber (Kunst-Universität Siegen).

Aus den 72 eingereichten Bewerbungen wurden 26 Kandidaten in die Matchingrunde aufgenommen. Damit fängt die nächste Phase des Kunstmentorats an. Alle Mentor*innen und die Anwärter*innen auf einem Mentee-Platz werden in den kommenden Wochen in einem bilateralen Austauschprozess miteinander kommunizieren, bis die anvisierte 1:1-Betreuungssituation entsteht. Wir halten euch auf dem Laufenden!

26. August 2019Comments are off for this post.

Drei Fragen an: Manfred Webel

Was war deine Motivation, Mentor zu werden?


Ich liebe Kunst und begeistere mich schon immer für die Arbeit von Kolleginnen und Kollegen. Es ist schwer, gleichzeitig den eigenen künstlerischen Weg zu finden und von dieser Kunst zu leben. Auf diesem Weg unterstütze ich seit vielen Jahren Künstler, früher mit einem großen Gemeinschaftsatelier, später dann mit dem Kunstverlag artakut und heute durch mein Netzwerk zu Museen und privaten und institutionellen Fördergebern.

Was möchtest du mit deinem Mentee in erster Linie teilen?

Die Liebe zu Kunst, das Ringen um die klare Aussage und den deutlichen Ausdruck, gemeinsam die Zukunft der Kunst neu zu denken, Pläne zu schmieden und handfest Ausstellungen vielleicht in einem Museum, einem Kunstverein, im öffentlichen Raum zu realisieren.

Worauf kommt es im Künstlerberuf an?


Für sich langfristige Ziele zu formulieren und gleichzeitig voller Elan und zäh kleine Schritte zu gehen und Chancen zu nutzen, die auf dem Weg liegen. Wichtig sind Mut, Entschlossenheit und die Bereitschaft, aus Rückschlägen Neues zu entwickeln.

23. August 2019Comments are off for this post.

Die Mentorin Ulli Böhmelmann zu Gast in Mainz

Am Wochenende des 30.8.-1.9.2019 stellt Ulli Böhmelmann bei ihrem Kollegen, dem Metallplastiker Ulrich Schreiber auf seinem schönen, lauschigen Anwesen in Mainz-Finthen aus.

Gemeinsam bestücken sie Schreibers Werkstatt, das Haus und den Hof und laden ein zu Besichtigung und Gesprächen bei einem guten Glas Wein unter der alten Kastanie, dem einzigen großen Baum in der Straße!

Freitag 30.8 14-20 Uhr

Samstag 31.8 12-20 Uhr

Sonntag 1.9 12-20 Uhr

Ullrich Schreiber, Lambertstr. 25, Mainz

0049 (0)6131 40 400

10. August 2019Comments are off for this post.

Drei Fragen an: Wolfgang Meluhn

Was war deine Motivation, Mentor zu werden?

Auch in der Kunstwelt gilt das Gesetz:  Du kommst nur weiter, wenn du jemand kennst und wenn dich jemand kennt! Und das Ganze unter dem Motto: Sehen müsste man können, doch wir haben nur Lesen gelernt.

Was möchtest du mit deinem Mentee in erster Linie teilen?

In diesem komplexen Aufgabenfeld sehe ich meine Zusammenarbeit mit dem Mentee. Ziel wird es sein, ein Ausstellungsprojekt zu realisieren.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Künstlerberuf an?

Der Künstlerberuf verlangt die Lösung des Unmöglichen: Offen für Neues und felsenfeste Überzeugung des Eigenen. Und für mich das Wichtigste: Kunst muss Spaß machen - vielleicht auch bringen.

30. Juli 2019Comments are off for this post.

„Der Funke Gottes!“ in Bamberg mit Beate Höing

Am 26. Juli 2019 eröffnet die Ausstellung DER FUNKE GOTTES!, in der Arbeiten von mehr als fünfzig Künstlerinnen und Künstlern, von Barlach und Lehmbruck bis Ai Weiwei und Andy Warhol, von Meret Oppenheim bis Leiko Ikemura und Beate Höing gezeigt werden. Zwischen weltbekannten Namen präsentieren sich auch viele jüngere Künstler_innen. Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst treffen auf sakrale Kunstwerke von Tilman Riemenschneider oder Veit Stoß, auf religiöse Bilddarstellungen aus dem 19. Jahrhundert bis zur Schnitzkunst unbekannter Meister aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

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4. Juni 2019Comments are off for this post.

Drei Fragen an: Brigitta Heidtmann

Was war deine Motivation, Mentorin zu werden?

Ich interessiere mich für Künstlerinnen und Künstler, die heute in ihren Beruf starten. Ich vergleiche es mit meiner eigenen Biografie und frage mich: Gibt es ähnliche Themen, was hat sich verändert und wie kann ich meine eigenen langjährigen Erfahrungen vermitteln? Wie entwickelt sich eine Kommunikation über künstlerische Standpunkte und wie spiegelt sich die gesellschaftliche Entwicklung in der jeweiligen Art, Kunst zu machen? Darüber hinaus ermöglicht mir das Programm die Bedingungen des Kunstschaffens zu beleuchten, die jeweils andere Position kennenzulernen und im besten Fall beim Start behilflich zu sein.

Was möchtest du mit deinem Mentee in erster Linie teilen?

Die Begegnung und der Austausch über den Prozess der künstlerischen Arbeit und über das jeweils eigene Kunstverständnis sind sicherlich ein wichtiger Ausgangspunkt. Daneben sollte das kooperierende Denken im Netzwerk zum Thema gemacht werden - Einblicke in die Bedingungen der Ausstellungstätigkeit, der Förderpraxis, in kulturpolitische Arbeit und Verbandstätigkeit, künstlerische Zusammenschlüsse und Selbstorganisation können gegeben werden. Ich denke aber, dass die Schwerpunkte sich von selbst entwickeln werden.

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Künstlerberuf an?

Offenheit. Bereit sein, neue Impulse aufzunehmen und neue Zusammenhänge zu entdecken, um diese in die eigene Arbeit zu integrieren. Beharrlichkeit, die eigene künstlerische Sprache weiterzuentwickeln, auch über kurzfristige „Moden“ hinweg: „dran bleiben“. Den Spagat zwischen künstlerischer Arbeit auf der einen und Kontaktpflege, Ausstellungstätigkeit und Geldverdienen auf der anderen Seite aushalten, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Austausch mit KollegInnen und das Verständnis für andere Positionen pflegen. Kunst und Leben sind nicht zu trennen. Kunst ist eine geistige Auseinandersetzung, die nicht „marktgerecht“ gedacht werden kann. Einerseits. Andererseits sollte man auf die Bezeichnung „Beruf KünstlerIn“ bestehen, um im Hinblick auf die Rahmenbedingungen wie: Bezahlung/ Honorar/ Lebensunterhalt/ Rente in seinem Tun ernst genommen zu werden und den

18. April 2019Comments are off for this post.

Kick Off!

Anfang April fand der offizielle Start des Programms Kunstmentorat NRW statt. Bis auf Ruppe Koselleck, der an diesem Tag eine lange und aufwendige Performance in Mülheim/Ruhr durchführte, waren alle siebzehn Mentor*innen aus dem Niederrhein, dem Ruhrgebiet, dem Münsterland, der Rheinschiene und aus Ostwestfalen-Lippe nach Bochum angereist – ein guter, geographischer Mittelpunkt im Lande. Wenige Wochen vor dem Beginn der Bewerbungsphase für das Mentorat NRW, kann dieses erste große Zusammentreffen eine gute Gelegenheit für alle Beteiligten sein, um sich kennenzulernen und auszutauschen.

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5. Februar 2019Comments are off for this post.

Drei Fragen an: Gerd Borkelmann

Foto: Annegret Gossens

Was war deine Motivation, Mentor zu werden?

Die Idee einer zeitlich begrenzten, professionellen Partnerschaft zwischen einem Mentor und einem Mentee haben mich gleich zu Anfang fasziniert. Ich bin gespannt darauf, wie sich berufliche Erfahrungen und künstlerische Perspektiven in einer annähernd eineinhalbjährigen Arbeitsphase teilen und vermitteln lassen.

Was möchtest du mit deinem Mentee in erster Linie teilen?

Wichtig ist mir, dass man sich gegenseitig aufeinander einlässt und sich auf Augenhöhe begegnet. Wissen und berufliche Erfahrungen, künstlerische Ideen und Intentionen sollten quasi in beide Richtungen produktiv vermittelt werden. Nur so können die Reflexion und Analyse der jeweils eigenen künstlerischen Position erfolgen. 

Worauf kommt es deiner Meinung nach beim Künstlerberuf an?

Die bildende Kunst ist kein Beruf wie jeder andere. Neben der wichtigen Entwicklung und Begründung einer eigenen künstlerischen Position und der weiterführenden Auseinandersetzung mit seiner künstlerischen Praxis, gilt es ebenso die wirtschaftliche Sicherung der Existenz zu gewährleisten. Dem künstlerischen Werk dabei angemessene Aufmerksamkeit zu verschaffen, bleibt in vielfacher Hinsicht eine stetige Herausforderung. Kommunikativer Austausch, die Bildung von Netzwerken, die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen, eigenverantwortliches Arbeiten und Risikobereitschaft sind dabei ebenso gefragt, wie es andererseits gilt, das künstlerische Wirken immer wieder neu zu definieren und vertiefend auszuloten.  

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